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Re: RAM-Riegel und Leistung
Normal
AutorThema
MatrixMatze I don't here, because im Traveling through my Mind
ZFX'ler


Registriert seit:
11.05.2005

Hessen
2892221 matthias.mettel@alice-dsl.net
RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Hi Leutz,

worauf muss man bei RAM noch achten außer vllt die größe des Speichers, weil ich habe letztens erfahren, dass es nicht auf die Größe sondern auf die Geschw. des RAM's ankommt, aber woran erkenne ich die Geschw. des RAMs?

Gruß
Matze
07.03.2009, 15:18:12 Uhr
B.G.Michi Offline
ZFX'ler


Registriert seit:
07.03.2006

Bayern
409978663
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
also die "Geschwindigkeit" des RAMs sind die Timings und die MHz, wobei die bei der Performance des Rechners, je nach Anwendung, eigentlich die weiniger wichtige Rolle spielen.
Wenn du zu wenig Speicher hast wird ja auf die Festplatte ausgelagert und die is VIEL langsamer als der RAM. Wenn du natürlich genügend Speicher hast dann bringt es dir keinen Geschwindigkeitsvorteil nochmal das doppelte draufzupacken, dann spielt die Geschwindigkeit des RAMs eher eine Rolle.

hier mal Artikel zu dem Thema:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=305501
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=241124 (leider fehlen die Diagramme -.-')

JFF_B.G.Michi

1 Mal gendert, zuletzt am 07.03.2009, 18:04:09 Uhr von B.G.Michi.
07.03.2009, 18:03:33 Uhr
Stefan Zerbst Offline
Administrator


Registriert seit:
25.02.2002

Deutschland
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Hi,

man beachte auch, dass der Speed eines RAM nur dann ausgenutzt wird wenn man das entsprechende Mainboard hat was die jeweilige Geschwindigkeit auch unterstützt.

Ciao,
Stefan
07.03.2009, 20:45:38 Uhr
ZFX - 3D Entertainment
MatrixMatze I don't here, because im Traveling through my Mind
ZFX'ler


Registriert seit:
11.05.2005

Hessen
2892221 matthias.mettel@alice-dsl.net
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Das ich das passende Mainboard dazu brauche ist klar ^^

Aber im Endeffekt wollte ich mir noch den Rat anderer Einhohlen, weil jemand mir mal erzählt er hätte mit wenig RAM-Speicher 1-2GB, mehr Leistung als einer der 4GB hat und weit weniger verarbeitungsgeschw.?

mfg
Matze
08.03.2009, 16:15:36 Uhr
Schrompf Offline
ZFX'ler


Registriert seit:
04.04.2006

Sachsen
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Das ist Unsinn. Wichtiger ist eher, dass Du ab 4GB auch ein 64Bit-Betriebssystem brauchst, um den Speicher auch nutzen zu können.
08.03.2009, 17:11:32 Uhr
Dreamworlds Development
FredK Offline
ZFX'ler


Registriert seit:
06.05.2004

Schleswig-Holstein
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Wenn du allerdings zwei grundauf unterschiedliche RAM-Riegel in ein Mainboard steckst, kann das sein, dass die sich irgendwie gegenseitig blockieren oder so.
Ich hatte mal nen Rechner mit 128MB RAM. Hab dann gedacht: "Das ist ja nen bisschen wenig" und hab da noch nen 128er zugesteckt, sodass ich 256 MB hatte. Im Endeffekt war der Rechner mit diesen 256 MB brechend langsam, sodass vernünftiges Arbeiten nicht möglich war. Nachdem ich einen 128er rausgezogen hatte, ging es wieder nomal.
08.03.2009, 19:30:47 Uhr
www.funex.tk
NytroX Offline
ZFX'ler


Registriert seit:
03.10.2003

Baden-Württemberg
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Hi,

wie auch zum Teil in den Berichten steht, die B.G.Michii gepostet hat, kommt es da stark auf die anderen Komponenten an.

Wichtig sind das Mainboard und der Prozessor.

Zunächst zum Prozessor: Hier unterscheidet man zwischen Prozessoren, die einen einen eingebauten Speichercontroller besitzen, und solche, die das nicht haben.

Besser ist grundsätzlich der eingebaute Speichercontroller. Den haben die AMD Phenoms und die Intel Core i7. Ältere Modelle steuern den RAM über den sog. FrontSideBus an.

Solltest du also einen neueren Prozessor mit Speichercontroller haben:

- DDR3 RAM benutzen, mittlerweile sind die Zugriffszeiten ok und das lohnt sich
- unterstützt werden nur 1066 MHz, es sei denn du übertaktest
- der Intel Core i7 unterstützt Tri-Channel RAM, d.h. du packst gleichen RAM in 3 Slots, die dann schneller angesteuert werden können


Ohne neueren Prozessor:

Die RAM Module werden über den FrontSideBus angesteuert. Das bedeutet, dass die Geschwindigkeit neben dem RAM selbst (Zugriffsgeschwindigkeit, CL) von der Unterstützung durch das Mainboard (maximale Busgeschwindigkeit, Anzahl der Slots, DualChannel-Fähigkeit, maximale RAM Größe pro Riegel und insgesamt ) und der Northbridge/dem Mainboard-Chipsatz (NVIDIA z.B. nForce 710i) abhängt.

- sinnvoll sind 1333 MHz, wenn nicht übertaktet wird (habe noch keine Konfiguration gesehen, die mehr erlaubt)


CL-Wert und MHz

- die MHz Zahl gibt die generell mögliche Geschwindigkeit der Datenübertragung zwischen RAM und Prozessor aus Sicht des RAMs an. Je höher, umso besser.
- Wichtig ist die native MHz Zahl (bei DDR2 meist 667MHz oder 800MHz)
- je niedriger der CL-Wert, umso besser.

CL steht für CAS Latency (Column Access Strobe Latency) und beschreibt, wie viele Takte im Schnitt benötigt werden, um auf das RAM zuzugreifen.
D.h. z.B. ein RAM mit 1066MHz und CL4 ist schneller bei vielen kleinen Zugriffen, während ein RAM mit 1333MHz und CL5 besser beim kopieren größerer Datenmengen wäre. Am besten ist dann natürlich 1333MHz und CL4...

Mit ein bisschen Glück findest du vom Hersteller auch eine genauere Auflistung der CL Werte für Lese- und Schreibzugriff usw.


Dual-/Tri-Channel:
Fast alle Mainboards können gleichzeitig 2 RAM-Riegel ansteuern. Dazu werden die Adressbusse von 2 oder 3 Riegeln als einer gehandhabt. Das erhöht die Geschwindigkeit merklich.

Dazu kannst du in der Mainboard-Anleitung die möglichen Konfigurationen sehen. Am besten ist meistens, wenn alle Slots mit dem RAM eines Herstellers belegt sind. Da Tri-Channel RAM nur vom Intel Core i7 verwendet wird, würde ich empfehlen für alle anderen Prozessoren kein Mainboard mit 3 Slots zu benutzen. Dann solltest du aber darauf achten, dass alle 4 Slots auch Dual-Channel fähig sind, also immer jeweils 2 zusammen gehören.

Gerade im zusammenhang mit Dual-Channel machen 64 Bit Systeme Sinn, weil dann auch der Prozessor die Dual-geschalteten RAMs nativ schneller ansprechen kann.



Manche RAMs nutzen die Möglichkeit, intern ein bestimmtes Bit zur Fehleranalyse mitzuschreiben. Diese RAMs funktionieren nicht mit anderen RAM-Riegeln zusammen. Deshalb hat man manchmal einen anscheinend "defekten" Riegel, obwohl man ihn neu gekauft hat. Diese werden eigentlich nicht mehr hergestellt, aber führen immer wieder zu Irritationen, weil der Hersteller darüber meist keine Angabe macht. Dann einfach als Garantiefall austauschen und sagen "der is kaputt". Unter anderem deshalb wird auch empfohlen, alle RAMs gleichzeitig von einem Hersteller zu kaufen...


Und falls du noch den Durchblick hast:
Windows unter 64 Bit kann nur max. 3 GB RAM ansprechen, das 4. GB wird ignoriert. Weiterhin verwendet das Betriebssystem 1 GB ganz für sich alleine, sodass effektiv nur 2 GB zur Verfügung stehen.
Wenn dein Rechner nicht "uralt" ist solltest du also unbedingt auf 64 Bit wechseln, wenn das noch nicht passiert ist.
Windows XP 64 Bit und Vista Home Basic unterstützen bis zu 8GB Ram. Das reicht für aktuelle Mainboards, weil die eh nicht mehr können.
Vista Home Premium kann 16 GB und alle anderen (Business bis Ultimate) 128 GB. Das ist aber momentan bei Desktop-PCs eher noch rein theoretisch...)
12.03.2009, 21:29:04 Uhr
Krishty Offline
ZFX'ler


Registriert seit:
01.02.2004

Nordrhein-Westfalen
342173470
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Das ist vertippt:
Zitat von NytroX:
Und falls du noch den Durchblick hast:
Windows unter 64 Bit kann nur max. 3 GB RAM ansprechen, das 4. GB wird ignoriert.

Und das ist falsch:
Zitat von NytroX:
Weiterhin verwendet das Betriebssystem 1 GB ganz für sich alleine, sodass effektiv nur 2 GB zur Verfügung stehen.
Das OS reserviert ein GiB im virtuellen Adressraum, mit dem physischen Speicher hat das nichts zu tun.

Ansonsten aber ausführlich, informativ und eine exzellente Antwort auf die Eingangsfrage

2 Mal gendert, zuletzt am 12.03.2009, 21:44:19 Uhr von Krishty.
12.03.2009, 21:42:35 Uhr
Enrico_ Offline
ZFX'ler


Registriert seit:
08.04.2003

Baden-Württemberg
72778726
Re: RAM-Riegel und LeistungNach oben.
Wow, toller Post NytroX

Zitat von NytroX:
- DDR3 RAM benutzen, mittlerweile sind die Zugriffszeiten ok und das lohnt sich

Was sich beim Phenom II nicht lohnt und DDR3 ist dann doch noch ne ganze Ecke teuerer als DDR2, zumal du auch ein passendes AM3-Board brauchst (wovon es 7 (in Worten: sieben gibt)

Zitat:
- Wichtig ist die native MHz Zahl (bei DDR2 meist 667MHz oder 800MHz)

Was du meinst, ist der effektive Takt des Speichers. Der "native" Takt ist dann wohl eher der Speichertakt (Memory Clock oder I/O Bus Clock), welcher übrigens von DDR1, DDR2, DDR3 und wohl auch DDR4 konstant zwischen 100MHz und 200MHz liegt.

Zitat:
- je niedriger der CL-Wert, umso besser.

Naja, teuerer und bringt kaum was.

Zitat:
Dual-/Tri-Channel:
Fast alle Mainboards können gleichzeitig 2 RAM-Riegel ansteuern. Dazu werden die Adressbusse von 2 oder 3 Riegeln als einer gehandhabt. Das erhöht die Geschwindigkeit merklich.

Letzteres bezweifel ich dann doch, siehe z.B. hier. Hatte letztens einen aktuelleren Test mit Core2 und Phenom dazu gesehen, finde den leider nicht mehr.




Zitat:
Diese werden eigentlich nicht mehr hergestellt,

Ach so. Unsere Server hier laufen alle mit ECC RAM...


Zitat:
Und falls du noch den Durchblick hast:
Windows unter 64 Bit kann nur max. 3 GB RAM ansprechen, das 4. GB wird ignoriert.

Nananana, virtueller Addressraum != nutzbarer Arbeitsspeicher. Wobei auch Windows in 32Bit mit mehr als 3GiB umgehen kann (PAE) und die Menge an Adressraum auch von der verbauten Hardware abhängt.
13.03.2009, 11:53:42 Uhr
Normal


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